Drei Phasen schaffen Teams
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Drei Phasen machen aus einer Gruppe ein echtes Team: Erst Klarheit über Zweck und Auftrag (weniger Stress), dann gemeinsame Erfolgserlebnisse (mehr Wir-Gefühl) – und schließlich Sinn & Begeisterung als Treibstoff für Verantwortung und Entwicklung.

 

Phase 1 – Anlass & Auftrag klären: Ein Team braucht einen Auftrag, der nicht nur im Jira-Board steht, sondern den Menschen kognitiv entlastet: Was genau ist das Ziel, wie messen wir Erfolg, wer entscheidet was?
Wenn „der Partner unbestimmt und immer wieder anders“ ist, ist das laut Spitzer langfristig zerstörerisch, weil es Stress erzeugt. Übertragen aufs Team: Wenn Führung/Stakeholder ständig ihre Meinung darüber ändern, was „wichtig“ ist, wird das Team innerlich defensiv. Dann entsteht kein Wir – sondern Absicherung.

Business-Impuls: Kein Kick-off ohne: Zielbild + Nicht-Ziele + Entscheidungsregeln + Prioritätenlogik.

 

Phase 2 – Gemeinsame Wirksamkeit erleben:
Das Wir wächst, wenn wir zusammen etwas schaffen, das wir alleine nicht hinbekommen würden.
Das ist der Grund, warum gut designte „erste gemeinsame Erfolge“ oft mehr Teamgeist erzeugen als jedes Teambuilding-Spiel.

 

Phase 3 – Begeisterung & Sinn als Motivator:
„Begeisterung schafft im Hirn neue Dimensionen“ – das Gehirn vernetzt sich dort besonders stark, wo Menschen mit echter innerer Beteiligung lernen und handeln.
Für Teams bedeutet das: Wenn sich die Arbeit nur noch nach „Verwaltungsgeist“ anfühlt, sinken Lebendigkeit, Verantwortung und Entwicklung.
Ein Team bleibt "gesund", wenn die Mitglieder regelmäßig spüren: Unsere Arbeit hat einen Sinn – und ich kann mit meinen Stärken zum Erfolg beitragen.

Business-Impuls: Wenn im Team „harmonisch“ ist, aber niemand widerspricht, ist das kein Team-Health-Signal, sondern oft Anpassungsdruck. Gute Teams sind konfliktfähig – ohne Beziehung zu zerstören.

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